Was Stephan Lamprecht über Fokus und Produktivität zu sagen hat.
Posted by Christian Lins on February 28, 2011 0 Kommentare

Wer bist Du? Was machst Du? Was treibt Dich an?
"Mein Name ist Stephan Lamprecht. Ich arbeite seit Mitte der 90er Jahre als freischaffender Journalist, Texter und PR-Berater, habe aber auch immer mal wieder in Festanstellungen gearbeitet.
Mich interessiert das Thema Produktivität und Zeitmanagement, wobei ich immer auch eine Verbindung zur Technik suche. Ich suche Optimierungspotentiale beim Umgang mit Mac, Windows oder Linux. Darüber blogge ich ja auch.
Da ich die umwälzende Erfahrung eines akuten Burn-Outs machen musste, bin ich natürlich extrem am Thema Work-Life-Balance interessiert."
Wenn ich morgens ins Büro gehe mache ich zuerst....
mein MacBook an. Ich schaue kurz meine Mails durch und sehe mir an, was es an neuen Einträgen in meiner Twitter-Timeline gibt. Danach widme ich mich meinen wichtigsten Aufgaben des Tages (maximal fünf), die ich am Vortag ausgewählt habe.
Warum ist Fokus in Deinem Alltag wichtig?
Als Selbstständiger, Ehemann und Familienvater gibt es täglich reichlich Möglichkeiten, etwas zu tun oder sich zu beschäftigen. Da ist es wichtig, dass ich das richtige tue. Gerade Freelancer sind teilweise von ihren Projekten so in Anspruch genommen, dass sie auf das Marketing vergessen. Um solche Dinge nicht aus den Augen zu verlieren, ist Fokussierung enorm wichtig.
Wie konsequent orientierst Du Dich jeden Tag am Top 5 Prinzip?
Ich nenne es nicht so, aber 3 bis 5 Tagesziele sind für mich wichtig.
Was sollte man nicht tun, wenn man Dich nicht verärgern will?
"Wir Norddeutschen nennen es ""sabbeln"". Ich kann Leute nicht leiden, die nur Laute absondern, aber dahinter keine Taten folgen lassen. Da halte ich es eher mit Understatement. Sicher ist es wichtig, über Erfolge zu reden. Aber dann muss man auch Erfolge vorweisen können.
Und was mich ebenfalls ärgert, ist Standesdünkel jeglicher Art: ""Das weiß aber doch jeder Journalist"" hab ich neulich gehört. Blöd, dass von der Dame dann kaum Veröffentlichungen zu finden waren..."
Was lenkt Dich am meisten von der Arbeit ab?
Meine Kinder. Die haben ihre Zimmer direkt neben meinem Büro.
Wo oder Wie kommst Du auf Deine besten Ideen?
Das ist total unterschiedlich. Nachts vor dem Einschlafen, beim Surfen im Web, beim Fernsehen. Bei größeren Projekten oder Artikeln, die ich als Texter oder Autor zu bewältigen habe, gehöre ich zu den klassischen Prokrastinatoren. Ich muss mir einfach den Beginn und die Gliederung in Ruhe überlegen. Und dann geht es plötzlich los: Ein Gang zum Schreibtisch und dann schreibe ich Pressemitteilungen, Fachartikel oder Webseiten-Texte in einem Rutsch runter.
Stephan ich danke dir für das Interview. Auf "Der Lifehacker" kannst du noch mehr von Stephan lesen.
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