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Selektive Ignoranz=Macht und Momentum

Posted by Victor Dominiak on July 08, 2011 0 Kommentare

Die Allgemeinheit sagt Allgemeinwissen ist wichtig: Es ist wichtig täglich die Zeitung zu lesen, es ist wichtig über möglichst alle politischen Themen der Welt Bescheid zu wissen und es ist wichtig die neuesten Statistiken zu kennen. Wissen ist Macht. Das ist der Grundsatz Vieler.

Die Macht der Bibliothekarin.

Schwachsinn! Wissen selbst ist keine Macht. Hat eine Bibliothekarin Macht? Anwendbares Wissen kann Macht sein, wenn es in der richtigen Kombination angewandt wird. Bis Wissen angewandt wird ist es verstaubter Sperrmüll.

Informationsroulette.

Der Mensch kann sich im Durchschnitt nur sieben Dinge pro Tag merken. Welche Informationen der Informationsflut wir uns merken ist oft Zufall: Mal ein Kennzeichen, mal eine Schlagzeile, mal ein schockierendes Foto.

Pauken oder Entspannen?

Was wir uns merken, können wir nur steuern, indem wir die Information mehrmals wiederholen, oder indem wir darauf achten nur wirklich wichtige, anwendbare Informationen in die Nähe unseres Gehirns zu lassen.

Selektive Ignoranz ist das Zauberwort.

Wir sollten alles, was wir nicht direkt anwenden können und was uns keinen Monetär- oder Machtgewinn bringt selbstbewusst ignorieren. 

Cocktailparty oder Momentum?

Wir haben lediglich sieben Informationsplätze pro Tag. Verschwenden wir sie haben wir vielleicht eine interessante Information oder Grundlage für eine Diskussion auf der nächsten Cocktailparty. Fraglich ist jedoch ob wir arbeiten um uns auf Cocktailpartys gegenseitig mit nutzlosen Informationen zu bewerfen.

Für alle, die arbeiten um Geld, Macht und Wohlstand zu erlangen und, die in der Welt etwas bewegen wollen, ist selektive Ignoranz unabdingbar. 


In zwei Tagen schreibe ich euch, wie ihr am einfachsten selektiv ignorant werdet.


Stay Focused! ;)

Victor

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